Kapitel 12 – Meine Motivation zur Veröffentlichung meiner Erlebnisse

Ich habe nach meinem psychischen Zusammenbruch und den anfänglichen Versuchen mich wieder zu fangen über mehrere Wochen hinweg hoch depressiv sowie mit großen Suizidwünschen im Bett gelegen und wäre beinahe verhungert bzw. wollte ich am liebsten verhungern, damit diese Lebensquälerei endlich ein Ende hat. Schon seit meiner Kindheit wünsche ich mir, dass mich einfach z.B. ein Bus überfährt, damit ich nicht weiter durch dieses beschissene Leben quälen muss.

Ich habe jetzt, nachdem mir MEINE Frigga und mein Psychologen-Freund geholfen haben wieder seelisch auf die Beine zu kommen, ständige innere Haß- und Wutanwallungen* und meine Gedanken rotieren mal wieder wie irrsinnig auf Hochtouren, so dass ich mich nur sehr schwer auf meine gesellschaftspolitische Hobby-Tätigkeit, sowie mein wundervoll katastrophales Leben konzentrieren kann. Es hat nach all den aktuellen Erlebnissen und Ereignissen noch dazu in meiner Seele einen weiteren richtigen oder sogar endgültigen Bruch gegeben, so dass ich z.B. meine Ziele und meine entsprechenden Projekte jetzt nur noch mit einer gewissen Rücksichtslosigkeit** durch- bzw. umsetze. Nur so komme ich derzeit mit mir selbst seelisch klar. Nur, wenn ich dabei in meine Seele reinschaue und mich selbst beobachte, könnte ich nur noch ganz laut heulen und noch lauter schreien.

*) Diesen inneren Haß- und Wutanwallungen erleide ich bereits seit vielen Jahren, wenn ich nur kurz an den vierzehn Jahre älteren Sohn meiner Eltern oder an die Mutter unseres gemeinsamen Sohnes denke. Diese Menschen dürfen niemals mehr in die Nähe meines Lebens kommen, da ich für ihre körperliche Gesundheit nicht garantieren kann. (Dies darf gerne polizeilich protokolliert werden.)

**) Die Rücksichtslosigkeit bezieht sich vor allem darauf, dass ich Menschen die mich nicht vorwärts bringen, sofort links liegen lasse.

Ich habe aktuell auch gemerkt, wie meine sexuellen Phantasien (auch als brutale Rachegelüste) generell gegenüber ALLEN jungen Frauen wieder in eine Richtung tendiert, die ich aber selber nicht als schön empfinde und noch dazu einer Frau auch niemals antun möchte.

Um aber all diese Dinge bei mir wieder (mehr oder weniger) ins rechte Lot zu bringen, hilft mir zum Glück das therapeutische Schreiben. Dieses hatte ich völlig unbewusst gelernt, als ich vor gut zwanzig Jahren nach einem wutanfälligen Brandanschlag (Nur auf ein Auto!) eine kurze Zeit lang zur Untersuchungshaft im Irrenhaus** saß. Hier hatte ich die durchlebte Geschichte aufgeschrieben, welch häusliche Gewalt ich an der Seite meiner damaligen Lebensgefährtin sieben Jahre lang erlebt hatte. Die von meiner damaligen Lebensgefährtin ständig ausgehende (meist unterschwellige) Gewalt hatte die ersten Jahre nur meinem damaligem Stiefsohn betroffen und dann im weiteren Verlauf unserer Beziehung auch immer mehr mich, da ich mich immer öfters schützend vor den Jungen gestellt hatte.

**) Ich habe mit der „bewussten“ Nutzung solch einer Institution, wenn es denn nötig ist, überhaupt kein Problem, da mich meine Familie bzw. die Gesellschaft ja bereits als siebenjähriges Kind mit solch einem wundervollen Aufenthalt (erst als Wochen- und später als Tageskind) für viele Monate lang beschenkt hatte. (Es haben überhaupt kein Gespräche stattgefunden bzw. hatte man sich mit mir überhaupt nicht beschäftigt.)

Wer sich ein wenig mit gesunder Psychologie*** beschäftigt weiß, dass ein Großteil der seelische Entwicklung eines (Klein-) Kindes stehen bleibt, wenn es nicht aus einem schweren Traumata heraus geleitet wird. Da genau dies nach dem Suizid meines Vaters, welches ich als fünfjähriges Kind ziemlich hautnah miterleben durfte, bei mir nicht geschehen ist, fühle ich mich heute innerlich wie höchstens zwanzig Jahre jung. Dieses einfach wegzutherapieren funktioniert nicht mehr, da diese psychische Beeinträchtigung bei mir schon viel zu lange vorhanden ist und viel zu tief in meiner Persönlichkeit verankert ist. Außerdem empfinde ich diese psychische Beeinträchtigung von mir inzwischen als „sehr schön“, weil sie inzwischen so stark zu meiner Persönlichkeit gehört, so dass ich diese wundervolle psychische Störung nie wieder missen möchte. Mir ist meine aus meiner Sicht sehr „gesunde“ Kinderseele tausend mal lieber, als die die der völlig kranken und gestörten Welt der sogenannten Erwachsen. Ich fühle mich der Welt der sogenannten Erwachsenen auch überhaupt nicht zugehörig und muss mich in deren Kreis sehr oft verstellen bzw. entsprechendes Theater spielen. Dieses Theater spielen habe ich über die Jahrzehnte hinweg unbewusst gelernt.

An dieser Stelle möchte ich sehr gerne einmal auf den Film „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni aufmerksam machen. Dieses beeindruckende Werk zeigt sehr schön, wie wichtig es ist, Kinder von sie traumatisierenden Erlebnissen fern zu halten. Ich selbst schaffe es inzwischen nicht mehr den Film bis zum Ende anzusehen, da ich spätestens am Schluss nur noch heule und schreie.

Auf Grund meiner kindlichen Störung bin ich so z.B. auch immer völlig perplex, wenn ein Erwachsener mir sehr respektvoll, sowie mit großer Achtung und Aufmerksamkeit begegnet. Ich bin dann in dem Moment immer etwas verwirrt, dass ich wie ein älterer „seriöser“ Herr behandelt werde. Mir ist inzwischen natürlich klar, dass mein Gegenüber glaubt in das Gesicht eines älteren Herrn zu blicken und dabei aber überhaupt nicht wissen oder auch nur ahnen kann, dass er eigentlich von einer jugendlichen Seele angeschaut und (argwöhnisch) gemustert wird. Für mich ist dies innerlich oftmals eine sehr mich befremdende und skurrile Situation, die mich oft auch mehr oder weniger stark verunsichert.

Um der geneigten Leserin bzw. dem geneigten Leser ein besseres (verbales) Bild in den Kopf zu zaubern, versuche ich es einmal anders zu erklären. Ich befinde mich rein gefühlstechnisch immer noch in der Zeit fest gehalten, ab dem einem als Jugendlicher bewusst wird, dass man keinen Bonbon mehr von der (fremden) Tante und auch keine Scheibe Wurst mehr an der Fleischertheke rübergereicht bekommt. 😦

Ein sehr großes Problem bei der ganzen Angelegenheit ist, dass ich weiß, dass ich noch sehr junge Frauen bzw. reifere Mädchen niemals von mir aus anmachen bzw. ihnen in irgendeiner Weise sexuelle Avancen machen darf. Selbst mit der augenscheinlichen Musterung ihres Körpers bzw. ihrer sexuellen Attribute und Reize muss ich sehr vorsichtig sein. Wie verletzend oder sogar traumatisierend das „begafft werden von einem alten geilen Bock“ für eine junge Frau bzw. ein junges Mädchen sein kann, beschreibt zum Beispiel Dami Charf sehr gut in ihrem Buch „Auch alte Wunden können heilen“. Dieses Problem belastet (sehr) viele junge Frauen bzw. Mädchen und dies oft sogar völlig unbewusst.

Nicht auf junge Frauen die mich sexuell ansprechen bzw. reizen zugehen zu können, ist für mich ein sehr großes Problem und dies noch dazu mit steigendem Alter. Auf der anderen Weise weiß ich, dass es junge bzw. reifere Mädchen gibt, die auf ältere bzw. reifere Männer stehen bzw. sich zu ihnen auch sexuell hingezogen fühlen. Das dies (fast?) immer auf eine psychische Beeinträchtigung, wie z.B. durch eine sehr starke restriktive Erziehung oder einen sexuellen Missbrauch durch den eigenen Vater oder den Stiefvater oder ähnliche negative Erlebnisse zurück zu führen sind, ist mir sehr bewusst. Und genau diese Umstände haben mich und Katja ja so sehr verbunden, weswegen es zwischen Katja und mir auch so unbeschreiblich stark gefunkt hatte. Wir hatten beide das Gefühl, dass wir seelenverwandt sind.

Ich will darüber, dass ich mich zu sehr jungen Frauen bzw. reiferen Mädchen hingezogen fühle, nicht mehr schweigen sondern fordere mir das Recht ein, dieses offen und ohne Diskriminierung (bis zu einem gewissen Grad) ausleben zu dürfen. Ich will dafür weder verurteilt noch unter missbräuchlichen Generalverdacht gestellt werden. Obwohl ich nur ein Mann bin, bin ich mir meiner Verantwortung gegenüber dieser jungen Frauen mehr als bewusst.

Das alles hat auch NICHTS mit Pädophilie oder so zu tun, da ich trotz meiner stehen gebliebenen seelischen Entwicklung, einen gesunden Menschenverstand beherberge. Ich bin NUR kindlich und NICHT krank (im Kopf).

***) Gesunde Psychologie heißt für mich, dass die Psychologie und ihre entsprechenden Dienstleister IMMER im Sinne des Menschen als Individuum und seiner Freibestimmung da zu sein hat. Sie darf niemals dazu missbraucht werden, einen Menschen im Sinne des bestehenden Gesellschaftssystems zu konditionieren, in dem man ihn dazu bringt „wieder im Sinne des aktuellen Gesellschaftssystems zu funktionieren. Der gesamte staatliche psychiatrische Bereich und seine entsprechenden Mitarbeiter und Dienstleister, leiden selber an der psychischen Störung „Angst vor Kontrollverlust“.

Durch meine stehengebliebene seelische Entwicklung und das Gefühl immer noch Kind oder besser gesagt ein Jugendlicher zu sein, habe ich auch den für ein Kind üblichen (gesunden) Gerechtigkeitssinn. Diesen kann ich auch nicht, trotz aller damit verbundenen Konflikte mit der Gesellschaft oder der Obrigkeit, einfach ablegen. Nachdem mir noch dazu, auch durch meine gesellschaftspolitische Tätigkeit, bewusst geworden ist, das die Welt der Erwachsenen eine Welt voller geisteskranker Zombies ist, will meine geschundene Seele auch gar nicht mehr erwachsen werden, sondern diesen Zombies nur noch so oft wie ich es kann (natürlich nur symbolisch) vor das Schienbein treten. Den Sand vom Buddelkasten in das gesellschaftliche Getriebe zu schütten Macht mir inzwischen riesigen Spaß.

Ein weiterer Effekt meiner zu tiefst kindlichen Seele ist, dass ich Ungerechtigkeiten die mir widerfahren, unbedingt (in die Welt) rausschrei(b)en will. Diesen Drang kann ich nicht unterdrücken, wobei ich aber versuche, diesem Drang immer sachlicher und professioneller nachzukommen. Die Email z.B. an Katjas Eltern und die Betreuungsbehörde sofort raus zu senden nachdem Katja unsere gerade erst bezogene Wohnung verlassen hatte, ist eine solche „Hilfe man tut mir weh“- bzw. „Hilfe man nimmt mir etwas geliebtes weg“-Affekthandlung.

Zu all dem kommt noch hinzu, dass ich mehr oder weniger stark unter Verlustängsten**** leide und das noch dazu in einer perfiden Kombination. Die Verlustängste sind dabei den vielen durchlebten Verlusten in meinem gesamten Leben geschuldet und dass diese auch schon so früh, so stark verletzend, begonnen haben. Die perfide Kombination besteht darin, dass ich z.B. den zu verlierenden Menschen auch noch wie von Sinnen von mir wegstoße. Dies ist dem (noch) nicht vollständig aufgelösten Trauma geschuldet, dass mich mein damals noch lebender Vater als Kind (volltrunkend) auf dem Arm hielt, während er versuchte unsere Mutter zu verprügeln. Mein vierzehn Jahre älterer Bruder konnte dies bzw. schlimmeres zum Glück verhindern bzw. stand bei uns des Öfteren die Polizei vor der Tür, weil mein (inzwischen von unserer Mutter geschiedener) Vater vor der Wohnungstür randalierte, um in unsere Wohnung zu kommen. An all dies, kann ich mich aber nur schemenhaft erinnern.

****) Der Ausbruch meiner Verlustängste, geht aber immer immenser Stress (körperlich wie psychisch) voraus. Ansonsten, habe ich mich und meine Psyche sehr gut im Griff bzw. fühle ich mich auf Grund aller meiner jahrzehnte langen seelischen Ver- und Aufarbeitungen (immerhin nun schon seit gut fünfzig Jahren) innerlich sehr aufgeräumt. Oder wie ein ehemals allerbester Freund mir gegenüber immer wieder betonte: „Das Du noch am Leben bist, ist für mich ein Wunder!

Mein größte Problem ist derzeit meine beinahe unbändige WUT und mein unbeschreiblich großer HASS. Ich fühle mich bis aufs Knochenmark ausgenutzt, betrogen und mich mehr als nur (von Katja) im Stich gelassen. Ich habe alles versucht einem seelisch stark verletzten Menschen gegen alle Widrigkeiten zu helfen, damit sein bzw. ihr Leben lebenswerter wird, und Nutznießer all dieser Mühe, ist nun (wieder ein mal) ein Mensch, oder besser gesagt eine Kreatur, der nicht nur die Probleme anderer Menschen für sich ausnutzt, sondern dafür auch noch eine geistig behinderte junge Frau manipuliert und sich (sexuell) gefügig macht. Ich kann vor rasender Wut kaum an mich halten, wenn ich nur daran denke. Dies ist mit ein weiterer Grund, warum ich meine Erlebnisse mit und um Katja herum veröffentliche und mich noch dazu (fast) gnadenlos seelisch öffentlich öffne.

**********) Ehrlich gesagt, bin ich der Meinung, dass ich gar keine Verlustängste habe, da die Verluste in meinem Leben allesamt real sind. 😉

Ich bin es leid, dass in unserer Gesellschaft immer wieder nur rücksichtslos agierende Menschen gewinnen und habe langsam das Gefühl den Verstand zu verlieren.

Durch meine intensive hobby-therapeutische**** Aufarbeitung aller mich betreffenden und umgebenden negativen Umstände, weiß ich aber auch um die geistige Behinderung ALLER Einzelpersonen in unserer Gesellschaft und werde deswegen die „Weltrettung durch Therapie“ nun noch stärker forcieren. Ich hoffe ich kann so verhindern, dass ich völlig durchdrehe, weil der seelische (Verlust-) Schmerz einfach nicht aufhört. Ich möchte nur einmal im Leben erleben, dass ich etwas oder jemanden lieben darf, was bzw. der mir nicht gleich wieder auf unfaire Art und Weise genommen wird.

Ich möchte wenigstens nur einmal im Leben auf der Sonnenseite stehen, weil ich doch eigentlich ein Sonntagskind bin.

Mischka Bär
Quelle unbekannt

****) Da mich die Mainstream-Psychologie bereits als Kind total im Stich gelassen hat und noch dazu auf Grund ihrer eigenen Störung gar nicht im Sinne eines frei bestimmten Lebens (entsprechend Artikel I unseres Grundgesetzes) funktionieren kann, kümmere ich mich schon seit Jahrzehnten therapeutisch selbst um mich. Bezüglich meiner ebenfalls diagnostizierten „finanziellen Behinderung“ therapiere ich mich ebenfalls selbst mit Hilfe des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE), zu dessen Zweck ich mehrere entsprechende Initiativen ins reichhaltig irre Leben gerufen habe. 😉

Mir ist es sehr wichtig, mich EIGENHÄNDIG immer weiter aus der Opfer- und Täterrolle bezüglich unserer selbstzerstörerischen Gesellschaft heraus zu holen und dazu benötige ich einen klaren und gesunden sowie leistungsfähigen (Menschen-)Verstand. Dieses erreiche ich u.a. durch die Ver- und Aufarbeitung mit Hilfe meiner therapeutischen Schreibarbeit und das ich meine immens tiefen seelische Verletzungen wie ein Kind GANZ LAUT in die Welt raus schrei(b)e, – was ich mir auch von NIEMANDEN verbieten lasse.