Kapitel 09 – Die (Lebens-) Show muss weiter gehen – aber wozu eigentlich?

Dieses für mich ebenfalls sehr emotional belastende Kapitel, worin ich beschreibe, wie es dazu kam, dass ich beinahe dem Hungertod erlag bzw. erliegen wollte, wird von mir demnächst noch ertextet und wird so schnell wie möglich von mir dann online hoch geschaufelt.

Aktuelle Anmerkung – 10. November 2020: Bevor ich den letzten Abschnitt meiner Erzählung schreibe, muss ich mir erst immensen positiven Halt erarbeiten, um seelisch nicht völlig abzustürzen. Außerdem muss ich mir noch dazu Wege erarbeiten, um meine nun beinahe ins unendliche gestiegene Lebenswut kontrolliert aus zu agieren, um nicht durchzudrehen bzw. wahnsinnig zu werden. Deswegen baue ich mir gerade einen eigenen Web-Radiosender auf und werde trotz oder wegen Corona jeden Mittwoch auf dem Berliner Alexanderplatz eine radio-aktive Party feiern. 🙂

Das Katja unter Einfluss ihres „neuen Herrn“ sofort jeglichen Kontakt abbrach und alles was ich bzw. wir für sie getan haben absolut keinen Wert mehr für sie hatte, setzt meiner Seele noch heute bzw. tagtäglich unbeschreiblich stark zu. Ich habe mit vielen weiteren Problemen und Schwierigkeiten gerechnet. Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass ich bzw. wir von Katja wie wertloser Müll entsorgt werden. Das habe weder ich noch meine Mitstreiter verdient. Wir sind Menschen und möchten mit Achtung, Würde und Respekt behandelt werden – und wenn alle Stricke reißen, fordern wir uns diese über die Öffentlichkeit ein.

Ich habe für das Schreiben des Kapitels 8 „Die Entsorgung der (inzwischen) unliebsamen Veränderer“ und seiner Teile gut vier Tage gebraucht, weil ich die Hälfte der Zeit heulend und schreiend in irgendeiner Ecke gelegen habe und das Erarbeitete ist noch lange nicht so perfekt, wie ich es eigentlich gern haben möchte. Ich bekomme mich aber derzeit emotional nur sehr schwer auf die Reihe und habe mir etwas Ruhe und Entspannung bzw. SCHÖNE Ablenkungsarbeit verordnet.

Für alle anderen Kapitel brauchte ich für den Rohtext maximal einen Tag und ich möchte meinen, von mir mit voller Absicht festgelegten strategischen Zeitplan zur Veröffentlichung meiner Erzählung bezüglich (nicht nur) „Meiner Erlebnisse mit der geistig behinderten Katja R.“ unbedingt einhalten, um dann mit meiner ganzen Lebenswut und frisch geschärften Flossen sowie extrem scharf gefeilter Reißzähne, wieder in das gesellschaftliche Haifischbecken zu springen.

Um mir selbst jetzt den Druck zu nehmen, bin ich auf die Idee gekommen, eine „Gedankenliste“ unten mit auf die Webseite zu setzen. So kann ich meinen immens hohen Schreibflashdruck erst mal etwas abmildern und trotzdem schon mal eine schriftliche Vorschau, auf dass, was in meiner Erzählung alles noch kommen wird, geben.